Apfel-Mandel-Kuchen

Hallo meine Lieben!

Es ist schon etwas länger her, dass ihr was von mit gehört habt. Das tut mir wirklich sehr leid, ist aber dem Studienende hier und unserem bevorstehenden Umzug geschuldet. Am Wochenende ist es so weit. Unser Hab und Gut wird einen Monat zwischengelagert und dann geht es in die große Hauptstadt. Wir freuen uns schon tierisch. Obwohl der Stress einem echt zu schaffen machen kann. Zumal ich gerade nochmal richtig ackere, um etwas mehr Kohle für den Umzug und die neue Wohnung zu haben, und daher mit meinen zwei Jobs seit Wochen keinen freien Tag mehr habe. 😦

Als ich die letzten Tage die Schränke nach und nach ausgeräumt und dabei die Lebensmittel nach „einpacken“ und „noch zu verbrauchen“ sortiert habe, bin ich über Mandelblättchen gestolpert, die ich irgendwann mal gekauft hatte, weil ich damit backen wollte. Doch wie das ab und zu passiert, ist aus dem backen nichts geworden und die Mandelblättchen sind im Schrank verschwunden. Und da ich schon seht längerem Lust auf Apfelkuchen habe, dachte ich, die passen doch prima dazu.
Die Chance habe ich genutzt und direkt noch einige andere, angebrochene Lebensmittel verbraucht.

Ich bekommt also heute einen super leckeren, saftigen und knusprigen Apfelkuchen mit einem Mürbeteig-Boden und einer Mandel-Decke.Apfelkuchen_2

Arbeitszeit: 30 + 5 Min
Ruhezeit: 30 Min
Backzeit: 60 Min
Gesamtzeit: 130 Min
Schwierigkeit: mittel

Zutaten (für eine kleine Springform):

für den Mürbeteig:
  • 150 g Mehl
  • 100 g Butter/Margarine
  • 50 g Zucker
für die Füllung:
  • 3-4 Apfel, gerne säuerliche, ich hatte noch Braeburn da
  • 1/2 Pä Puddingpulver Vanille-Geschmack, lag noch so rum 😉
  • ca. 2 El Zucker, je nach Süße der Äpfel und Belieben
  • 1 El Zimt, ich liebe Zimt
  • 150-200 ml Apfelsaft
  • wer möchte, kann auch hier schon Mandeln einbauen
für die Mandel-Decke:
  • 80-100 g Mandelblättchen
  • 40 g Butter / Margarine
  • 40 g Rohrzucker
  • 1 Tl Zimt
  • 2 El Apfelsaft

Zubereitung:

Zuerst bereiten wir den Mürbeteig vor. Dazu habe ich einen einfachen 321-Teig gemacht. Man nehme also 100 g Butter oder Margarine und vermische sie mit 50 g Zucker. Wenn diese beiden sich schön verbunden haben, kommt 150 g Mehl hinzu. Daraus soll eine schöne, geschmeidige Kugel werden. D.h. einige Minuten kneten, kneten, kneten.
Eine kleine Springform mit Backpapier auslegen oder einfetten. Den Teig in der Form verteilen und am Rand hoch drücken. Nun den Teig für ca. 30 Min in den Kühlschrank packen zum ruhen.

Den Ofen auf 150°C (Umluft) vorheizen.

In der Zwischenzeit bereiten wir die Füllung vor.
Dazu die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Beiseite stellen.
Das Puddingpulver mit Zucker und Zimt verrühren und ein wenig von dem Apfelsaft zu geben. Den restlichen Apfelsaft aufkochen und die Pudding-Mischung hinein rühren. Unter rühren leicht köcheln lassen, bis der Pudding andickt. Nun die Apfelwürfel in den Topf geben, gut mischen und etwas ziehen lassen.

Die Springform aus dem Kühlschrank nehmen und die Äpfel darin verteilen. Den Kuchen in den Ofen schieben und ca. 1 h backen.

Nach etwa 25 Min Backzeit widmen wir uns der Mandel-Decke.
Dazu Butter, Zucker und Zimt in einen Topf geben und schmelzen lassen. Sodann die Mandeln hinzu geben und die Masse unter rühren aufkochen, bis die Mandeln leicht braun werden. Den Topf vom Herd nehmen und den Apfelsaft unterrühren.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und die Mandelmasse darauf verteilen. Anschließend bis zum Ende der Backzeit weiter backen.

Das Butter-Zucker-Gemisch fängt richtig schön an zu blubbern im Ofen, sodass man denken könnte, der Kuchen läuft über, tut er aber nicht. Im Gegenteil, die Äpfel verlieren etwas an Masse und der Kuchen geht (leider) etwas in die Knie. Schmecken tut er aber trotzdem. Super lecker, fruchtig frisch, saftig und zimtig. Tolle Kombination. Fehlt nur noch ein Kleks Sahne. 🙂

Apfelkuchen Apfelkuchen_3

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