Abkühlung für die Vierbeiner

Die letzten Tage hatten wir Temperaturen über 30°C. An solchen heißen Sommertag gönnt Mensch sich ganz gerne einen kühlen Drink, ein Eis oder einen Sprung ins kühle Nass. Doch nicht nur wir Zweibeiner brauchen Abkühlung, unsere Vierbeiner sind ebenfalls dankbar.

Tiere suchen ein Zuhause hat eine tolle Liste mit Tipps zur Abkühlung, die ich euch gerne vorstellen möchte und gleich mal erzähle, wie Charly  diese Tipps findet.

Tipp 1 – nasse Handtücher

Ob auf dem Hund oder unter dem Hund, ein nasses Handtuch kühlt. Es gibt auch spezielle Kühlmatten zu kaufen, die ähnlich funktionieren, wie die Handwärmer im Winter. Aber wozu Geld ausgeben, wenn ein nasses Handtuch den gleichen Zweck erfüllt.

Charly mag sich leider nicht auf eine nasse Unterlage legen. Selbst wenn ich ihn mal dazu bekomme, steht er wieder auf, sobald ich ihm den Rücken zu drehe. Daher kommt bei uns das Handtuch auf den Kopf oder den Rücken.

Tipp 2 – Joghurt einfrieren

Etwas Joghurt in einen Kong oder ein anderes Gefäß geben und einfrieren, anschließend darf der Hund damit spielen und ein leckeres Joghurt-Eis naschen.

Ähnlich machen wir es auch. Allerdings bin ich kein Freund von Milchprodukten für den Hund. Daher püriere ich Obst und Gemüse, fülle es in kleine Marmeladengläser und ab in den Gefrierschrank. Wenn das Glas nicht verschlossen ist, platzt es auch nicht. Die letzten Tage gab es so Wassermelone, Banane, Apfel und Gurke für Charly.

Da Charly ein Gierschlund ist, hat das Pürieren und in Gläschen füllen den Vorteil, dass Charly das gefrorene Obst nicht mit ein/zwei Bissen verschlingt und dann Bauchschmerzen bekommt. So muss er sein „Eis“ langsam aus dem Glas schlecken und ist zudem eine Zeit lang beschäftigt.

Lecker Meloneneis

Tipp 3 – Eiswürfel mit Geschmack

Einfache Eiswürfel aus Wasser oder verdünnt mit etwas Brühe oder Wasser sind eine leckere Abkühlung. Doch hier tritt bei uns das Gleiche ein, wie bei dem Tipp zuvor: Charly schleckt die Würfel nicht, sondern zerkaut sie. Daher gibts es die nur sehr selten bei uns.

Tipp 4 – Wassermelone

Wassermelone lieben viele Hunde, so auch unsere kleine Heulboje. Er frisst sie wirklich sehr gerne, daher bekommt er sie im Sommer regelmäßig. Entweder so oder wie in Tipp 2 beschrieben gefroren als Eis.

Tipp 5 – Das Planschbecken

Na das ist doch einfach, Planschbecken im Garten aufstellen und schon kann der Hund sich darin abkühlen. Einige Punkte gibt es dabei aber zu beachten. Zum einen mag einfach nicht jeder Hund Wasser (siehe Charly), zum anderen sind normale Planschbecken nicht für Krallen geeignet. Da kann man sich aber abhelfen. Entwerder man holt sich aus dem Heimtierbedarf ein spezielles Hunde-Planschbecken oder – so haben wir es gemacht, als Charly nach seinem Bandscheibenvorfall Krankengymnastik brauchte – man schneidet ein Stück Teppich oder Rollrasen passend zu und legt es ins Planschbecken. Einmal vollgesogen bleibt der Teppich auch auf dem Boden des Beckens liegen.

Tipp 6 – Rasensprenger oder Gießkanne

Für Hunde, die Wasser lieben, kann ein Rasensprenger im Garten eine tolle Beschäftigung darstellen. Sollte kein Rasensprenger zur Hand sein, tut es auf der Gartenschlauch. Charly mag es zwar überhaupt nicht, wenn er nass gemacht wird, dennoch findet er es total toll anschließend klatsch nass durch den Garten zu rennen und sich zu wälzen.

Tipp 7 – Die Dusche

Wer keinen Garten hat und somit Tipp 6 weg fällt, kann natürlich einfach die Dusche nutzen. Aber Vorsicht, kommt euer Hund aus der Dusche und schüttelt sich, steht das ganze Bad unter Wasser. 😀 Ich spreche aus eigener Erfahrung. 😀

Tipp 8 – Sonnenschutz für’s Auto

Am Besten ist es natürlich, wenn euer Hund bei solchen Temperaturen gar nicht erst mit dem Auto unterwegs ist. Sollte es doch mal nötig sein, so empfielt sich ein Sonnenschutz, damit der Hund nicht direkt von der Sonne angestrahlt wird. Je nachdem wo im Auto ihr euren Hund transportiert genügt dafür einfach ein Sonnenschutz an den Seitenscheiben. Man kann aber auch die Scheiben professionell abdunkeln lassen.

Hitzegefahr im Auto
Bereits ab 20°C Außentemperatur kann das Innere des Autos lebensgefährlich werden.

Tipp 9 – Vorsicht Asphalt

Wer im Sommer schon einmal barfuß über die Straße gelaufen ist, weiß, wie heiß der Straßenbelag werden kann. Daher versucht an heißen Tagen mit eurem Hund die Straße zu meiden. Denn auch wenn einen Hundepfote einiges ab kann, so ist sie nicht vor Verbrennungen geschützt. Falls möglich sollte der Hund daher an solchen Tagen eher über den Grünstreifen laufen, als über die heiße Straße.

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