Zitronenkuchen – sommerlich frisch, glutenfrei, vegan

Aus irgendeinem unerfindlichen Grund hatte ich noch Zitronen im Haus. Damit arbeite ich relativ selten und ich weiß auch wirklich gerade nicht mehr, warum sie da waren. Komisch. Aber egal, sie mussten weg.
Und was kommt bei solch einem Wetter immer gut, abgesehen von Limonade? Na klar, Zitronenkuchen.

Eigentlich ist Zitronenkuchen nicht so mein Fall, aber sonst hatte ich keine wirklichen Ideen für die Zitronen und zudem wollte ich gerne mal etwas ausprobieren, von dem ich letztens irgendwo gelesen hatte: gemahlene Mandeln als Mehlersatz beim Backen.
Auf diese Idee wäre ich wohl nicht gekommen, weil in meinem Back-Hirn gemahlene Mandeln/Nüsse eher als Zusatz dazu kommen, um einen gewissen Geschmack zu geben, anstatt als Mehl zu fungieren. Aber ich wollte es testen und angeblich schmeckt man die Mandeln auch nicht raus.

Schließlich dachte ich mir noch, wenn ich schon dabei bin das Mehl zu ersetzen, warum dann nicht gleich glutenfrei. Also entstand ein sehr lecker, frischer, sommerlicher, glutenfreier und veganer Zitronenkuchen. Ich bin echt überrascht, wie lecker er schmeckt.
Unten habe ich noch Ideen angeführt, wie man den Kuchen noch abwandeln kann.

Arbeitszeit: 20 Min + 5 Min
Backzeit: 25 – 30 Min
Ruhezeit: min 2 h
Gesamtzeit: 3 h +
Schwierigkeit: leicht

Zitronenkuchen

Zutaten: (für ein Blech – für eine Springform, einfach die Menge halbieren)

für den Teig:

  • 120 g vegane Butter/Margarine (zimmerwarm)
  • 150 g Zucker
  • 100 g Rohrzucker
  • 400 g gemahlene Mandeln (ich hatte 200 g normale und 200 g blanchierte)
  • 200 g Maisstärke
  • 2 Pä. Vanillezucker
  • 1 Pä. Backpulver
  • 2 Pr. Salz
  • 1 El Zimt
  • 4 Zitronen (Saft und Zesten/Abrieb)
  • 2 Tl Apfelessig
  • 200 ml Mandelmilch

für den Guss:

  • 500 g Puderzucker
  • 3 Zitronen (Saft und Zesten)
  • 1 Tl Zimt
  • ggf. 50 ml Mandelmilch

Zubereitung:

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Das Backblech einfetten oder mit Backpapier auskleiden.

Die Butter mit dem Zucker und dem Rohrzucker verrühren. Vanillezucker, Zimt und Salz dazu geben und unterrühren.

Maisstärke, Mandeln und Backpulver mischen und mit dem Butter-Zucker-Gemisch zu einem Teig verkneten.

Zitronenzesten und -saft hinzugeben und alles zu einem feinen Teig verrühren.
Milch gut unterrühren.

Nun den Teig auf dem Backblech verteilen.

Das Blech etwas unterhalb der Mitte in den Ofen schieben und den Kuchen für 25 – 30 Min backen. Nach 25 Min mal mit der Stäbchenprobe kontrollieren, wie weit der Kuchen ist.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Wenn der Kuchen erkaltet ist, können wir mit dem Guss weiter machen.
Dazu den Puderzucker mit dem Zimt und dem Zitronensaft mischen. Die Zesten werden erst später über den Kuchen gestreut. Sollte der Guss euch zu zäh oder zu sauer sein, einfach noch etwas Mandelmilch dazu geben.

Den Guss auf dem Kuchen verteilen. Wenn ihr wollt, dass der Guss am Rand herunter läuft, den Kuchen vor dem verteilen des Gusses aus dem Backblech nehmen. Anschließend die Zesten über den Kuchen streuen.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. ihr schneidet den Kuchen sofort in Stücke. So läuft der Guss auch an den Schnittstellen herunter. Das hat den Vorteil, dass der Guss beim Anschneiden des Kuchens nicht bricht.
  2. ihr wartet bis der Guss ausgehärtet ist. Das kann je nach Dicke des Gusses ein paar Stunden dauern.

Ich hatte mit dem Anschneiden gewartet, bis der Guss etwas getrocknet war. Der Nachteil ist, dass der Guss dann bricht, wenn man mit dem Messer hindurch geht. Wobei man das noch hätte verhindern können, indem man das Messer vorher durch heißes Wasser zieht.

Lecker ist er so oder so. 😀

Zitronenkuchen

Wie oben schon angekündigt, kommen hier noch ein paar Varianten, wie man den Kuchen etwas abändern könnte:

  • zum einen gefällt mir die Vorstellung in den Teig ein bis zwei geraspelte Karotten hinein zu geben. Diese geben dem Teig noch etwas Feuchtigkeit und geschmacklich ist das sicher auch nicht schlecht.
  • zum anderen könnte man einen Teil der Zitronen – vlt. auch nur im Guss – durch Limetten ersetzen. Ich finde die sind noch frischer und sommerlicher, als Zitronen. Komplett ersetzen würde ich die Zitronen jedoch nicht.
  • ach ja, ich hatte die Mandeln ja halb halb genommen. Damit der Teig schön hell wird, einfach die gesamte Mandel-Menge blanchierte Mandeln nehmen.
    Und wo wir gerade bei hell sind: Zimt und Milch im Guss weg lassen, dadurch behält dieser auch seine weiße Farbe.
Advertisements

2 thoughts on “Zitronenkuchen – sommerlich frisch, glutenfrei, vegan

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s