Blumenkohlschnitzel mit Böhnchen wie bei Mama und Pilzrahmsoße

Blumenkohlschnitzel_1Gestern gab es mal wieder Blumenkohlschnitzel. Die sind super lecker und einfach zu machen. Einzig das Schneiden des Blumenkohls ist etwas tricky. Doch da kann man es sich einfach machen. Allerdings sieht danach meine Küche immer aus wie ein Schlachtfeld. Wer schon mal versucht hat rohen Blumenkohl in Scheiben zu schneiden, weiß, was ich meine.;)

Doch es lohnt sich. Sogar meine Omni-Familie war begeistert. 😉 Ich hoffe, ihr seid genauso begeistert davon.

Zutaten:

  • 1 Blumenkohl (man braucht nicht den ganzen Kopf, aus dem Rest mache ich Suppe oder Bratlinge oder am nächsten Tag nochmal Schnitzel)
  • Mehl
  • Wasser oder/und pflanzliche Milch
  • Gewürze nach Geschmack, z.B. Salz, Pfeffer, Paprika (rosenscharf), Kräuter
  • Paniermehl
  • Öl

Vorbereitungszeit: 15 Min
Kühl-/Gehzeit: –- Min
Koch-/Backzeit: 10 Min

Zubereitung:
Aus Mehl, Wasser/Milch und Gewürzen eine nicht zu flüssige Mischung herstellen. Diese sollte etwas überwürzt sein.

Den Blumenkohl in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden.
Das funktioniert eigentlich nur in dem Bereich, in dem der Strunk liegt. Die einfache Variante wäre, einzelne Röschen abzuschneiden und je nach Dicke nochmal zu halbieren. (Dann passen die Schnitzel auch besser in die Pfanne – zumindest bei mir.)

Die Blumenkohlscheiben zu erst in der Wasser-Mehl-Mischung wenden, anschließend im Paniermehl und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten. (Bei mir war es eher eine Mischung aus braten und frittieren – zu viel Öl zum braten, zu wenig Öl zum frittieren.) Der Blumenkohl wird recht schnell gar, also nicht zu lange brutzeln.

Wer möchte oder eine größere Menge zubereiten will/muss, kann die Schnitzel im Backofen warm halten. Allerdings garen sie dort weiter, weshalb dafür die Bratzeit verringert werden sollte. Und, die Panade weicht auf und ist anschließend nicht mehr so knusprig.

Vegetarische Variante:
Wer es gerne vegetarisch möchte, kann natürlich einfach eine „stink normale“ Panade machen. D.h. den Blumenkohl erst in gewürztem Ei und dann in Paniermehl wenden.

BlumenkohlschnitzelDazu gab es Bohnen, wie ich sie von Mama gelernt habe:
Die Schnittbohnen abgießen und die Flüssigkeit dabei auffangen. Margarine in einem Topf zerlassen, Mehl dazu geben und leicht köcheln lassen (dadurch geht der mehlige Geschmack verloren). Nun die Bohnen in die Mehlschwitze geben und etwas Flüssigkeit dazu, je nach gewünschter Sämigkeit. Lediglich mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. So kenne und liebe ich sie seit ich klein bin.

Dann hatten wir noch ein Pilzrahmsößchen:
Zwiebelwürfel in etwas Öl anschwitzen. Eine Prise Zucker drüber und karamellisieren lassen. Gewürfelte Pilze (bei mir Champignons) dazu und mit anschwitzen. Die Temperatur hoch drehen und das Ganze ein bisschen brutzeln lassen. Nun mit Brühe ablöschen (in diesem Fall habe ich einfach das restliche Bohnenwasser genommen, hat auch geschmeckt), mit Salz, Pfeffer, Muskat, Paprika… abschmecken. Etwas Sojasoße für die Farbe. Nun noch mit etwas Stärke andicken und ein paar Schüsse pfl. Sahne dazu.

So, die gekauften Kroketten lasse ich hier einfach mal unerwähnt. 😉

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