American Cookies

Wir sind momentan dabei Backmischungen zusammen zu stellen. So richtig schön in einer Flasche mit Etikett, Schleifchen und natürlich Backanleitung.

American Cookies_1Aber was natürlich ganz klar ist, dass die ganzen Backmischungen auch vorher getestet werden müssen… Ist doch logo, oder. 😉 😀
Nein, im Ernst. Für Backmischungen eignen sich nun mal Rezepte am besten, bei denen man die trockenen Zutaten zusammen mischen kann und dann einfach die feuchten Zutaten dazu packt. Rezepte, wo man erst mal die Butter mit dem Zucker vermischen, dann die Banane reich manschen und zum Schluss nach und nach das Mehl hinein rieseln lassen muss, sind doch eher ungeeignet. Denn schließlich soll der Beschenkte ja so wenig wie möglich zu dieser Backmischung dazu tun, um schnell leckere Kekse, Plätzchen, Muffins oder Kuchen zu bekommen.
Doch wenn die Rezepte einfach sooo lecker sind, dann versuche ich, ob man nicht doch einfach die trocken und die feuchten Zutaten getrennt halten und nach und nach verkneten kann.

Daher gab es heute American Cookies, die vegetarische Variante.

Zutaten für den Grundteig:

  • 250 g Butter
  • 2 Eier
  • 275 g Mehl
  • 125 g braunen Zucker/Rohrzucker
  • 150 g Zucker
  • 1 Pä. Vanille-Zucker
  • 1 Tl Natron
  • 1/2 Tl Salz

weitere Zutaten (je nachdem, welche Cookies ihr haben wollt):

Double-Chocolate-Cookies (Variante 1):

  • 100 g dunkle Schokolade, grob gehackt oder direkt Schoko-Drops
  • 100 g weiße Schokolade, grob gehackt oder direkt Schoko-Drops
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Double-Chocolate-Cookies (Variante 1) – oben

Double-Chocolate-Cookies (Variante 1):

  • 200 g dunkle Schokolade, grob gehackt oder direkt Schoko-Drops
  • 50 g Backkakao (Mehl um die entsprechende Menge verringern)

Triple-Chocolate-Cookies:

  • 100 g dunkle Schokolade, grob gehackt oder direkt Schoko-Drops
  • 100 g weiße Schokolade, grob gehackt oder direkt Schoko-Drops
  • 50 g Backkakao (Mehl um die entsprechende Menge verringern)
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Triple-Chocolate-Cookies – unten

White-Chocolate-Macadamia-Cookies:

  • 100 g weiße Schokolade, grob gehackt oder direkt Schoko-Drops
  • 100 g Macadamia-Nüsse, grob gehackt – wer es experimentell mag, kann gerne die gerösteten und gesalzenen nehmen, schmeckt auch lecker

Was auch immer ihr mögt:

  • packt einfach das rein, was ihr gerne mögt. Beachtet nur, wenn ihr etwas trockenes hinzufügt, wie z.B. gemahlene Nüsse, dann solltet ihr das Mehr entsprechend verringern.

Zubereitung:

Die Butter mit den Eiern schön geschmeidig verquirlen. Ich mache das am liebsten mit den Händen, da die Butter durch die Körperwärme schön weich wird.

Die trockenen Zutaten mischen und nach und nach in die Butter-Ei-Masse einarbeiten. Es sollte ein schöner, geschmeidiger (und klebriger 😉 ) Teig werden.

Den Backofen auf 180-190°C vorheitzen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Nun mit zwei Esslöffeln Teigklumpen aufs Backblech setzen und etwas andrücken. Der Teig zerläuft noch ordentlich auseinander, daher die Klumpen nicht zu nahe beieinander setzen. Ich habe immer 8 auf ein Blech gemacht.

Ab in den Ofen, mittlere Schiene und ca. 8 Min backen. Wenn der Rand leicht braun wird, sind sie fertig.

Achtung: bei Cookies mit dunklem Teig, sieht man es nicht so gut, wenn sie bräunen, also aufpassen, damit sie nicht zu trocken werden. Diesmal sind sie mir perfekt gelungen, außen knusprig und innen noch schön weich, so wie ich sie liebe.

Aus dem Ofen holen und mit Backpapier auf eine glatten Untergrund legen, z.B. die Arbeitsplatte oder den Boden, wenn ihr keinen verfressen Hund habt. 😉

Wichtig: die Cookies müssen vom heißen Blech runter! Und da sie noch sehr weich sind, klappt das am besten mit dem Backpapier. Während dem Auskühlen werden sie härter.

Tipp: am besten habt ihr mindestens 2 Backbleche zur Verfügung, da der Teig sonst direkt auf dem heißen Blech beginnt zu zerlaufen. So kann dann ein Belch abkühlen, während das andere im Ofen ist.

So, nun noch auskühlen lassen und dann kann es los gehen mit dem Cookie-Wahn… Aber ihr könnt sie natürlich auch schon warm futter, dann sind sie halt nur noch bissel labberig. Aber dem Geschmack schadet das nicht.

Die Tage gibts dann noch eine vegane Variante der American Cookies. Wobei man auch dieses Rezept recht einfach veganisieren könnte: die Butter einfach durch Alsan oder andere vegane Butter/Margarine ersetzten und da die Feuchtigkeit der Eier hier von Nöten ist, würde ich eine Öl-Mehl-Gemisch als Ersatz wählen. Fruchtmus würde sicher auch gehen, aber da denke ich, dass passt geschmacklich vlt. nicht so ganz.

Und nun: viel Spaß mit euren Cookie-Gelüsten… :p 😉

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